Büttner

Aufgeschlossen - Freundlichkeit und Menschenliebe

Einer der ersten Konflikte innerhalb der noch jungen Christenheit entzündete sich an der Frage, ob ein Mensch, der Christ werden wollten, zunächst vorher noch Jude werden müsste. Dieses Problem war keineswegs an den Haaren herbeigezogen. Denn erstens entstammt das Christentum dem Judentum. Zweitens war die Bibel der Juden (wir nennen sie heute das Alte Testament) von Anfang an die Bibel auch der ersten Christen und ist es bis heute und schließlich waren alle Apostel wie auch Jesus selbst Juden gewesen.

Aufgeschlossen - Materielle Ungleichheit

Am vergangenen Samstag war der Festtag Johannes des Täufers. Dessen Mutter Elisabeth, so lesen wir es zu Beginn des Lukasevangeliums, war im sechsten Monat schwanger, als sie von Maria (im ersten Monat schwanger) besucht wird. Johannes kommt also ein halbes Jahr vor Jesus zur Welt: an Johannis wird dessen gedacht. Als Maria zu Elisabeth kommt, wird sie von der mit dem berühmten „Ave Maria” begrüßt. Maria wiederum antwortet mit dem „Magnifikat”. Und dieses hat es in sich, denn da heißt es: Gott stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.

Aufgeschlossen -

Demnächst beginnt die Passionszeit, die sechswöchige auch Fastenzeit vor Ostern. Sie ist eine besondere Zeit im Kirchenjahr. Aber irgendwie scheint uns gegenwärtig auch eine politische Passionszeit ergriffen zu haben: Brexit, erstarkender Nationalismus und Populismus in Europa; und in Amerika ein Präsident, bei dem Fakten und Phantasie regelmäßig durcheinander geraten. Nach der Passionszeit feiern wir in unseren Kirchen das Osterfest. Ostern ist Ausdruck der christlichen Grundgewissheit, dass Gott das Leben über den Tod stellt.

Aufgeschlossen - Dankbarkeit

Jesus hat ihr in einem Gleichnis ein Denkmal gesetzt: der armen Witwe, die in den sogenannten Gotteskasten ihr Scherflein einlegt und dabei alles gibt, was sie zum Leben hat. Dieses Alles ist zwar rein rechnerisch nicht viel. Luther gibt in seiner Übersetzung als Gegenwert einen Pfennig an, also einen Cent. Aber ideell gesehen ist es unermesslich viel. Genauso ist es auch beim Danken.

Aufgeschlossen - Brot statt Böller

Und wieder werden die meisten heute Nacht das neue Jahr mit Feuerwerk und Anstoßen begrüßen. Obwohl „Brot für die Welt” seit Jahrzehnten mit überzeugenden Argumenten für „Brot statt Böller” wirbt. Aber der Übergang vom 31. Dezember auf den 1. Januar ist eben kein Tagesübergang wie jeder andere. Wir überschreiten die Schwelle zu einem neuen Jahr.

Aufgeschlossen - Lebenswahrheiten

Was war das für ein Sommer! Um jedes Kleidungsstück war man froh, dass man nicht anziehen musste. Jetzt im Herbst ist das anders. Und so manches Stück Kleidung brauchen wir vielleicht auch neu. Hoffentlich geht es uns hierbei nicht wie dem legendären Märchenkaiser, der vor lauter Gier nach dem neuesten Modeschrei am Ende nackt dastand und das nicht einmal bemerkte, bis das legendäre Kinderwort die Erlösung brachte.

Aufgeschlossen - Lebensberge

Als Trendsport Nummer eins wurde es kürzlich bezeichnet, und noch dazu als der Trendsport, der glücklich macht: das Wandern. Es ist die ursprünglichste Fortbewegungsart des Menschen. Und am schönsten finde ich das Wandern in den Bergen. Was für ein erhebendes Gefühl, wenn man vom Gipfel des Himmeldunkbergs oberhalb von Bischofsheim den herrlichen Ausblick genießt! Aber steigen allein deshalb Menschen auf Berge, sozusagen aus ästhetischen Gründen?

Aufgeschlossen - Energiefasten

„Neuer Wein gehört nicht in alte Schläuche.” Ein Sprichwort, das wir alle kennen und das aus der Bibel stammt. Jesus verteidigt mit ihm seine Jünger gegen den Vorwurf, sie würden nicht fasten und sagt: zum Fasten hätten die Jünger noch alle Zeit der Welt, aber nicht jetzt während dieser besonderen Zeit mit ihm, Jesus.

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