Dekanat Bad Neustadt a. d. Saale

Das Dekanat Bad Neustadt a. d. Saale liegt im nördlichen Bayern (Regierungsbezirk Unterfranken) in reizvoller Landschaft am Rande der Rhön und gehört zum Kirchenkreis Ansbach-Würzburg. Zum Dekanatsbezirk gehören 14 Pfarreien mit 26 Kirchengemeinden, 32 Kirchen und insgesamt knapp 19.000 Gemeindegliedern.  Bei einem Anteil von ca. 22 % an der hiesigen Gesamteinwohnerzahl wird die starke Diasporasituation deutlich.

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Aufgeschlossen - Freundlichkeit und Menschenliebe

Einer der ersten Konflikte innerhalb der noch jungen Christenheit entzündete sich an der Frage, ob ein Mensch, der Christ werden wollten, zunächst vorher noch Jude werden müsste. Dieses Problem war keineswegs an den Haaren herbeigezogen. Denn erstens entstammt das Christentum dem Judentum. Zweitens war die Bibel der Juden (wir nennen sie heute das Alte Testament) von Anfang an die Bibel auch der ersten Christen und ist es bis heute und schließlich waren alle Apostel wie auch Jesus selbst Juden gewesen.

Aufgeschlossen - Was der Mensch sät, das wird er ernten!

Demnächst feiern wir „Erntedank“. Die Bauern, die Weingärtner und andere dürfen die Werke ihrer Aussaat und ihrer langen Pflege, die Früchte ihrer Arbeit, ernten - und sind dankbar dafür. Diesen Zusammenhang wird wohl niemand bezweifeln. Was aber ist mit denen, die gesät und gepflegt haben, deren Ernte das Wetter zerstört hat. Was ist mit den vielen hungernden Menschen in Afrika, Amerika und woanders auf der Welt? Hier stimmt der Zusammenhang von Ursache und Wirkung, von Tun und Ergehen nicht überein.

Aufgeschlossen - Offen sein in alle Richtungen

"Toutes Directions" - "Alle Richtungen" steht auf dem Schild. Ich mag diese Schilder, die einem in Frankreich auf vielen Ortsdurchfahrten durch verwinkelte Dörfer begegnen.  „Alle Richtungen“ - gelegentlich gibt`s das auch auf unsren Straßen.

"Toutes Directions" - "Alle Richtungen".

Ein beruhigendes Zeichen - Es sagt mir: Wie auch immer dein Ziel heißen mag. Im Moment Du bist auf dem richtigen Weg. Da mag später eine wichtige Abzweigung kommen, die du besser nicht vepasst - aber für den Moment kannst du beruhigt sein.

Aufgeschlossen - Happy Birthday

Jedes Jahr im Juni ist es wieder so weit: „Trooping the Colour“, die Geburtstagsparade der Queen. Eigentlich hat die ja im April Geburtstag, aber da ist in England das Wetter immer so schlecht. Und gutes Wetter braucht man unbedingt für diese Großveranstaltung: 1400 Soldaten, 400 Musiker, 200 Pferde sind dabei, und wenn denen (also den Soldaten, nicht den Pferden) die Bärenfellmütze tropft, dann ist es nur halb so feierlich.

Aufgeschlossen - Materielle Ungleichheit

Am vergangenen Samstag war der Festtag Johannes des Täufers. Dessen Mutter Elisabeth, so lesen wir es zu Beginn des Lukasevangeliums, war im sechsten Monat schwanger, als sie von Maria (im ersten Monat schwanger) besucht wird. Johannes kommt also ein halbes Jahr vor Jesus zur Welt: an Johannis wird dessen gedacht. Als Maria zu Elisabeth kommt, wird sie von der mit dem berühmten „Ave Maria” begrüßt. Maria wiederum antwortet mit dem „Magnifikat”. Und dieses hat es in sich, denn da heißt es: Gott stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.

Aufgeschlossen - Wes Geistes Kind?

Zeitungskundige haben vielleicht in letzter Zeit häufiger gelesen: „Der Team-Spirit stimmte“, „der Spirit des Konzertes war …“. Selbst die Kolumne „Unter dem Strich“ in dieser Zeitung hat sich mit dem Spirit, dem „Geist“, geistreich auseinander gesetzt. Vielleicht ist Ihnen auch schon die Formulierung begegnet: „Wes Geistes Kinder sind denn die!?“ - frei zitiert aus dem Lukasevangelium Kap. 9, Vers 55.

Aufgeschlossen - Bin ich`s?

Gründonnerstag: Jesus feiert mit seinen Jüngern, seinen Freunden, ein fröhliches Fest. Das Fest erinnert alle Juden an ihre Rettung aus Ägypten. Und es gibt reichlich zu essen und zu trinken.

Doch dann kommt der Hammer. Jesus sagt: "Einer von euch wird mich verraten." Nach einer kurzen Schockstarre fragen seine Jünger, einer nach dem anderen, leise und traurig: "Herr, bin ich's?"

Aufgeschlossen - Hoffnung auf die Lichtgestalt

„Hosianna in der Höhe! Gelobt sei, der da kommt…“ – na gut, vielleicht nicht gleich „im Namen des Herrn“, so wie wir es am Palmsonntag in der Bibel lesen, als Jesus in Jerusalem eingezogen ist.

Aber ansonsten gleichen sich die Szenen: ein Präsident zieht ein ins weiße Haus und verspricht, die amerikanische Welt wieder groß und schön zu machen. Und viele setzen ihre Hoffnung auf ihn. In der Türkei wirbt Erdogan für ein Gesetz, das die Rechte und den Einfluss des Parlaments beschneidet, damit er als Präsident noch mehr Spielraum hat, um die türkische Welt besser zu machen.

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