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Aufgeschlossen - Nothelfer als Anstoßgeber

Gehören Sie zu den Wallfahrern und Wallfahrerinnen, die jedes Jahr nach Vierzehnheiligen laufen oder mit dem Rad dorthin fahren? Oder fühlen Sie sich in der Wallfahrtskirche einfach wohl, so dass Sie ab und zu sagen: „Da fahren wir mit dem Auto hin, kehren ein in die Kirche, treten an den Gnadenaltar mit den vierzehn Nothelfern und halten inne.“

Gerade in den Sommermonaten ist einer der vierzehn Nothelfer ein guter „Anstoßgeber“. Wissen Sie, warum?

Aufgeschlossen - Dabei sein ist alles

„Auf die Plätze…,“ dröhnt die strenge Stimme des Kampfrichters, und die Athleten treten an die Startblöcke. Zögerlich betritt auch der Läufer aus Brasilien die Bahn. „Wo ist eigentlich mein Platz bei der ganzen Geschichte?“ fragt er sich. Na klar, die Außenbahn hat man ihm zugewiesen. Er schaut sich um. Auf den besseren Innenbahnen schütteln sich die Vertreter der USA und der europäischen Länder locker die Hände. Auf der anderen Außenbahn macht sich ein Syrer bereit und schaut sich genauso ängstlich um. „Fertig…“, ertönt es aus den Lautsprechern. „Fertig?

Aufgeschlossen - Aussortieren und Entsorgen

Aussortieren und dann entsorgen. Das tut manchmal ganz gut. Ganze Bücher werden inzwischen gefüllt mit Überlegungen zum Aufbewahren und Wegwerfen.

So ist das manchmal auch mit unserem Bild, das wir von Gott haben.

Kennen Sie die Geschichte von dem kleinen Jungen, der zusammen mit anderen Kindern aufgefordert wurde, sein Bild von Gott zu malen? Dazu bekam er wie die anderen Kinder ein weißes Blatt und während die anderen Kinder malten, blieb sein Blatt leer.

Aufgeschlossen - Dankbarkeit

Jesus hat ihr in einem Gleichnis ein Denkmal gesetzt: der armen Witwe, die in den sogenannten Gotteskasten ihr Scherflein einlegt und dabei alles gibt, was sie zum Leben hat. Dieses Alles ist zwar rein rechnerisch nicht viel. Luther gibt in seiner Übersetzung als Gegenwert einen Pfennig an, also einen Cent. Aber ideell gesehen ist es unermesslich viel. Genauso ist es auch beim Danken.

Aufgeschlossen - Ziel erreicht?

„Sie haben ihr Ziel erreicht“, sagt mein Navigationsgerät, aber ich steh immer noch mitten in der Pampa. „Blödes Ding, was weißt du denn schon?“, denke ich und schaue abwechselnd aus dem Auto und das Gerät böse an. Technischer Defekt oder menschliches Versagen? Jedenfalls bin ich noch nicht da, wo ich hin will.

Aufgeschlossen - Brot statt Böller

Und wieder werden die meisten heute Nacht das neue Jahr mit Feuerwerk und Anstoßen begrüßen. Obwohl „Brot für die Welt” seit Jahrzehnten mit überzeugenden Argumenten für „Brot statt Böller” wirbt. Aber der Übergang vom 31. Dezember auf den 1. Januar ist eben kein Tagesübergang wie jeder andere. Wir überschreiten die Schwelle zu einem neuen Jahr.

Aufgeschlossen - O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit…!

Ich habe noch die Worte der Freundin meiner Großmutter im Ohr: „Weihnachten ist furchtbar! Ich bin froh, wenn die Feiertage alle vorbei sind!“
Das klingt nicht nach fröhlicher, gnadenbringender Weihnachtszeit! Die alte Dame lebte allein; ihren Mann hatte sie im Krieg und ihren Sohn im Kindesalter verloren. Es gab wenige, weit weg wohnende Verwandte. Sie selbst konnte ihr Leben nur mühsam in ihrem kleinen Umfeld bewältigen.

Aufgeschlossen - Kircheneintritt gegen Rechts

Der Herbst zieht ins Land und die Schönheit der bunten Wälder fasziniert mich - wieder einmal. Ich könnte 1000 Fotos machen! Und ich denke mir, als jemand der schon bald an die Ruhestandsgrenze kommt: Das Alter, der Herbst des Lebens, muss nicht grau und nebelig sein. Da gibt es viel Kraft und Weisheit die, im Sommer gesammelt, jetzt aufleuchtet und das Leben ganz anders erstrahlen lässt.

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