Dekanatsemfang 9. Februar 2017

Protestanten könnten Religionsdialog moderieren

Christian Nürnberger traut es ihnen zu

Dekan Matthias Büttner (stehend von links) und die Präsidenten der Dekanatssynode Fritz Schroth und Hartmut Scheider dankten Christian Nürnberger für seinen exzellenten Vortrag. Foto Nerche-Wolf

Bad Neustadt (new)   Einen spannenden und fundierten Vortrag erwartete Dekan Matthias Büttner vom Mainzer Publizisten Christian Nürnberger – und bekam ihn ebenso wie alle Gäste, die der Einladung zum Empfang des evangelischen Dekanatsbezirks in die Christuskirche gefolgt waren.

Im Gedenken an „ 500 Jahre Reformation“ warf der vielseitige und engagierte Autor und Journalist einen humorvollen, kritisch hinterfragenden Blick auf die Situation, in der sich der Mönch und fromme Katholik Martin Luther vor fünf Jahrhunderten befand. Seine Absicht sei niemals die Spaltung der Kirche gewesen, sondern ihm ging es darum, dem Ablasshandel ein Ende zu bereiten. Mit beinahe kabarettistischen Federstrichen skizzierte Nürnberger dieses Unwesen, auf ähnliche Weise analysierte er den Nährboden, auf dem sich die evangelische Kirche entwickelte.

Aufgeschlossen - Sie wünschen, wir spielen!

Zu meinen Kindheitserinnerungen gehört das Bild meines blinden Großvaters, der in der Küche auf der Eckbank saß und gebannt seinem Radio zuhörte. Da gab es eine Sendung, die hieß: „Sie wünschen, wir spielen!“ Zuhörer konnten beim Sender anrufen (!) und einen Musikwunsch durchgeben. Wer Glück hatte, dessen Liedwunsch wurde gespielt. Und es waren meist Lieder, die die Menschen mit einem anderen Menschen verbanden oder die aus der Vergangenheit stammten, verschollen oder nicht mehr zu bekommen waren.

Aufgeschlossen - mehr Licht

Dem alten Goethe wird nachgesagt, er habe noch auf  dem Totenbett  "mehr Licht" verlangt. Es ist wohl eher eine Anekdote, die dem Leben dieses Universalgenies auf dessen Totenbett die passende Überschrift verleihen soll. Klar, dass Goethe hier nicht vom Energiesparlampen redet, sondern von mehr Geist und Erleuchtung.

Aufgeschlossen - Sehnsucht

Sehnsucht - die innere Triebkraft für eine heile, schöne, harmonische Welt bestimmt uns Menschen weithin. Sehen wir das in Gefahr, entsteht Angst. Lässt die Angst nicht nach, wird sie zur Furcht. Und Furcht macht krank, zerstört, belastet, setzt Wut-Kraft und Kampf-Aggression frei. Dieses Gefühl bei Menschen zu verstärken oder es gar einzuspannen für eigene Machtvorteile scheint mir nicht nur dumm und unverantwortlich sondern auch geradezu verbrecherisch.

Rückblick Dekanatsfrauentag

Rosa rapptEs war an der Zeit, den Spüllappen zu wechseln
28. Evangelischer Dekanatsfrauentag in Höchheim
von (B. Gbureck)

 

Der Saal des Sportheims in Höchheim war beizeiten gut gefüllt und immer noch strömten Besucherinnen herein. Ca. 200 Besucherinnen waren nach Höchheim gekommen. Dieser Tag sollte wieder Frauen aus allen Gemeinden des Dekanats zusammenbringen, Frauen allen Alters, aller Berufe, aller Konfessionen von Fladungen bis Bischofsheim und Sulzdorf an der Lederhecke.

Dekanatskalender zum Reformationsjubiläumsjahr 2017

Kalender 2017 - 500 Jahre Reformation

Unser Dekanatsteam Reformationsjubiläum 2017 hat in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Gerhard Kupfer einen Kalender für das Jubiläumsjahr 2017 zusammengestellt, der Bilder und Termine aus dem Dekanat Bad Neustadt zum Jubiläumsjahr "500 Jahre Reformation" enthält.

Sie können diesen Wandkalender der Größe DIN A3 ab 30. Oktober in Ihren Kirchengemeinden, im Dekanat, den gemeinsamen Pfarramtsbüros und in der Buchhandlung Papierschmitt in Bad Neustadt zum günstigen Preis von 4,90 € erwerben oder vorbestellen. Ansichtsexemplare liegen in Ihren Kirchen und den Verkaufsstellen aus. Sprechen Sie Ihre Pfarrerin/Ihren Pfarrer oder auch die Vertreter der Kirchenvorstände an, wenn Sie Interesse am Kalender haben.

Möchten Sie eine Spende über den Verkaufspreis hinaus geben, freut das Ihre Kirchengemeinde, der diese dann zugute kommt.

Aufgeschlossen - Wie heißt das Zauberwort?

Vielleicht kennen Sie diese Frage, die Eltern ihren Kindern oftmals im Beisein anderer stellen. Meist geht es entweder darum, dass die lieben Kleinen unbedingt etwas möchten und das „Bitte“ beim Äußern des dringenden Wunsches vergessen haben. Oder aber es fehlt das „Danke“ für ein erhaltenes Präsent.

Manchmal denke ich, wir Erwachsenen sollten von Zeit zu Zeit auch jemanden an unserer Seite haben, der uns daran erinnert, dass kleine Worte eine große Wirkung haben können.

Aufgeschlossen - Ich hatte euch lieb

Es beeindruckt mich, wie Menschen uns über die Zeiten hinweg berühren können mit dem, was sie hinterlassen haben. Mit ihrer Musik etwa, oder einem Bild, wie sie gelebt  oder was sie geschrieben haben. Von einer solchen Berührung der letzten Wochen will ich erzählen:

Urlaub an der Ostküste Rügens, im kleinen verschlafenen Hafenort Lauterbach. Das Ferienhaus liegt, von einem großem Garten umgeben etwas außerhalb und einsam im Biosphärenreservat, und wenn man den alten Buchenwald Richtung Lauterbach verlässt, schweift der Blick über Hafen und Meer hinüber zum vorgelagerten Vilm, einer kleinen Inseln mit 400 Jahre altem Urwald. Man setzt sich zum Essen unter die neoklassizistischen Säulen  des prächtigen „Alten Badehauses“. Eine friedvolle Urlaubsidylle, traumhaft, wie gemalt.

Cajon-Bau-Tag und Rhythmusgruppe

Ferienprogramm in Mellrichstadt und Ostheim: Cajon-Bau und Rhythmusgruppe

Im Rahmen des Ferienprogramms beteiligten sich in Mellrichstadt und Ostheim auch wieder die evangelischen Kirchengemeinden mit einem kreativen Angebot. Religionspädagoge Stefan Wurth hatte dazu einiges vorbereitet: An jeweils einem Tag konnte in einer „offenen Werkstatt“ aus einem Bausatz ein Cajon (Rhythmusinstrument - siehe Foto) gebaut werden. Dazu war die Begleitung einer erwachsenen Person erwünscht, so dass Eltern oder Großeltern mit Hand anlegten. Bis nachmittags waren alle Instrumente fertig gebaut. Am folgenden Tag übten die Kinder dann in einer Rhythmusgruppe, wie diese „Klapperkiste“ gespielt wird. Dabei bewiesen die 8-12jährigen einige Konzentration und Durchhaltevermögen. Neben insgesamt 12 Kindern nahmen auch mehrere Erwachsene interessiert an dem Rhythmustraining teil. Nun haben die Jungen und Mädchen in den Ferien noch genug Zeit, um weiter zu üben…bis zu einem Cajon-Tag im neuen Schuljahr, wenn man sich wiedersehen und in der Gruppe neue Rhythmen lernen kann.

Aufgeschlossen - Nothelfer als Anstoßgeber

Gehören Sie zu den Wallfahrern und Wallfahrerinnen, die jedes Jahr nach Vierzehnheiligen laufen oder mit dem Rad dorthin fahren? Oder fühlen Sie sich in der Wallfahrtskirche einfach wohl, so dass Sie ab und zu sagen: „Da fahren wir mit dem Auto hin, kehren ein in die Kirche, treten an den Gnadenaltar mit den vierzehn Nothelfern und halten inne.“

Gerade in den Sommermonaten ist einer der vierzehn Nothelfer ein guter „Anstoßgeber“. Wissen Sie, warum?

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