Aufgeschlossen - Was der Mensch sät, das wird er ernten!

Demnächst feiern wir „Erntedank“. Die Bauern, die Weingärtner und andere dürfen die Werke ihrer Aussaat und ihrer langen Pflege, die Früchte ihrer Arbeit, ernten - und sind dankbar dafür. Diesen Zusammenhang wird wohl niemand bezweifeln. Was aber ist mit denen, die gesät und gepflegt haben, deren Ernte das Wetter zerstört hat. Was ist mit den vielen hungernden Menschen in Afrika, Amerika und woanders auf der Welt? Hier stimmt der Zusammenhang von Ursache und Wirkung, von Tun und Ergehen nicht überein.

Aufgeschlossen - Offen sein in alle Richtungen

"Toutes Directions" - "Alle Richtungen" steht auf dem Schild. Ich mag diese Schilder, die einem in Frankreich auf vielen Ortsdurchfahrten durch verwinkelte Dörfer begegnen.  „Alle Richtungen“ - gelegentlich gibt`s das auch auf unsren Straßen.

"Toutes Directions" - "Alle Richtungen".

Ein beruhigendes Zeichen - Es sagt mir: Wie auch immer dein Ziel heißen mag. Im Moment Du bist auf dem richtigen Weg. Da mag später eine wichtige Abzweigung kommen, die du besser nicht vepasst - aber für den Moment kannst du beruhigt sein.

Aufgeschlossen - Happy Birthday

Jedes Jahr im Juni ist es wieder so weit: „Trooping the Colour“, die Geburtstagsparade der Queen. Eigentlich hat die ja im April Geburtstag, aber da ist in England das Wetter immer so schlecht. Und gutes Wetter braucht man unbedingt für diese Großveranstaltung: 1400 Soldaten, 400 Musiker, 200 Pferde sind dabei, und wenn denen (also den Soldaten, nicht den Pferden) die Bärenfellmütze tropft, dann ist es nur halb so feierlich.

Aufgeschlossen - Materielle Ungleichheit

Am vergangenen Samstag war der Festtag Johannes des Täufers. Dessen Mutter Elisabeth, so lesen wir es zu Beginn des Lukasevangeliums, war im sechsten Monat schwanger, als sie von Maria (im ersten Monat schwanger) besucht wird. Johannes kommt also ein halbes Jahr vor Jesus zur Welt: an Johannis wird dessen gedacht. Als Maria zu Elisabeth kommt, wird sie von der mit dem berühmten „Ave Maria” begrüßt. Maria wiederum antwortet mit dem „Magnifikat”. Und dieses hat es in sich, denn da heißt es: Gott stößt die Gewaltigen vom Thron und erhebt die Niedrigen.

Aufgeschlossen - Wes Geistes Kind?

Zeitungskundige haben vielleicht in letzter Zeit häufiger gelesen: „Der Team-Spirit stimmte“, „der Spirit des Konzertes war …“. Selbst die Kolumne „Unter dem Strich“ in dieser Zeitung hat sich mit dem Spirit, dem „Geist“, geistreich auseinander gesetzt. Vielleicht ist Ihnen auch schon die Formulierung begegnet: „Wes Geistes Kinder sind denn die!?“ - frei zitiert aus dem Lukasevangelium Kap. 9, Vers 55.

Aufgeschlossen - Bin ich`s?

Gründonnerstag: Jesus feiert mit seinen Jüngern, seinen Freunden, ein fröhliches Fest. Das Fest erinnert alle Juden an ihre Rettung aus Ägypten. Und es gibt reichlich zu essen und zu trinken.

Doch dann kommt der Hammer. Jesus sagt: "Einer von euch wird mich verraten." Nach einer kurzen Schockstarre fragen seine Jünger, einer nach dem anderen, leise und traurig: "Herr, bin ich's?"

Aufgeschlossen - Hoffnung auf die Lichtgestalt

„Hosianna in der Höhe! Gelobt sei, der da kommt…“ – na gut, vielleicht nicht gleich „im Namen des Herrn“, so wie wir es am Palmsonntag in der Bibel lesen, als Jesus in Jerusalem eingezogen ist.

Aber ansonsten gleichen sich die Szenen: ein Präsident zieht ein ins weiße Haus und verspricht, die amerikanische Welt wieder groß und schön zu machen. Und viele setzen ihre Hoffnung auf ihn. In der Türkei wirbt Erdogan für ein Gesetz, das die Rechte und den Einfluss des Parlaments beschneidet, damit er als Präsident noch mehr Spielraum hat, um die türkische Welt besser zu machen.

Gesang von himmlischer Reinheit

Faszinierendes Konzert des Windsbacher Knabenchors

Einen tiefen Eindruck hinterließ der Windsbacher Knabenchor in der Christuskirche mit seinem wunderbaren Gesang. Foto Nerche-Wolf

Bad Neustadt (new)    Als seien sie Boten einer anderen Welt, trugen die Buben und jungen Männer des Windsbacher Knabenchors einen so himmlisch reinen Gesang in die Christuskirche, dass die Zuhörer von absoluter Faszination ergriffen wurden und sicher im Laufe des Jubiläumsjahres 500 Jahre Reformation noch lange von diesem wunderbaren Konzert schwärmen werden.

Aufgeschlossen -

Demnächst beginnt die Passionszeit, die sechswöchige auch Fastenzeit vor Ostern. Sie ist eine besondere Zeit im Kirchenjahr. Aber irgendwie scheint uns gegenwärtig auch eine politische Passionszeit ergriffen zu haben: Brexit, erstarkender Nationalismus und Populismus in Europa; und in Amerika ein Präsident, bei dem Fakten und Phantasie regelmäßig durcheinander geraten. Nach der Passionszeit feiern wir in unseren Kirchen das Osterfest. Ostern ist Ausdruck der christlichen Grundgewissheit, dass Gott das Leben über den Tod stellt.

Diakonin Cornelia Dennerlein

Diakonin Cornelia DennerleinLiebe Gemeinde in Waltershausen und Saal,

am 1. März beginne ich meinen Dienst in Ihrer Gemeinde als Diakonin auf einer halben Pfarrstelle. Ich werde fast alle Aufgaben einer Pfarrerin übernehmen: Gottesdienste feiern, Geburtstags- und Krankenbesuche machen, Menschen beerdigen, Konfirmandenarbeit und Anderes ... . Die Stelle wird an Bad Neustadt angegliedert sein und Pfarrerin Gerhild Ehrmann wird die Pfarramtsführung übernehmen.

Mit der zweiten halben Stelle werde ich im Dekanat die Altenheimseelsorge in unterschiedlichen Einrichtungen übernehmen.

Sie fragen sich sicher, wer das ist, die zu Ihnen kommen wird?

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