Aufgeschlossen - 1000 Fragen

1000 Fragen schweben einer/m durch den Kopf, wenn es um das Beten geht. Alles, was Probleme bereiten könnte. Natürlich, ob es funktioniert, ob es erfüllt wird, ob es eh sinnlos ist, ob es notwendig ist, ob Gott nicht auch ohne eingreifen könnte, ob wir gute oder schlechte Erfahrungen mit dem Gebet haben, ob wir es nur im stillen oder ob wir es auch öffentlich tun, ob wir vorgefertigte Gebete brauchen, ob wir unsere eigenen Worte verwenden, ob sie sich gar reimen müssen, ob wir das gelernt haben müssen, ob man das üben muss, ob die Not das Beten lehrt, ob Klage angemessen ist oder Dank, Lob, Bitte, Fürbitte, ob es gut tut, ob ….
Ich gehe davon aus, Sie haben längst mit den Augen über meine Fragen hinweggelesen.
Hoffentlich haben Sie nicht aufgehört zu lesen.
Ich lade Sie nämlich ein, alle diese Fragen zur Seite zu schieben. Und in sich hineinzuhören, was Sie jetzt gerade in diesem Moment bewegt - und es vor Gott zu bringen, voller Vertrauen und ohne Fragen.
„Gott hört dein Gebet, hört auf dein Gebet. Er versteht, was sein Kind bewegt. Gott hört dein Gebet.“

Es grüßt Sie herzlich
Beate Hofmann-Landgraf, Pfarrerin in Irmelshausen, Höchheim und Rothausen

PS Der vergangene Sonntag trägt den Namen „Rogate“ – zu deutsch: betet.
PPS „Gott hört dein Gebet“ ist ein Lied von Detlev Jöcker – vielleicht kennen Sie es? Oder hören Sie doch einmal hinein auf YouTube oder KathTube!